“Deutschland muß schnellstmöglich heraus aus diesem EU-Moloch.”


Interview mit dem Landesvorsitzenden, Claus Cremer, zum Jahresbeginn.


Da Jahr 2012 steht am Anfang und auch in diesem Jahr ist nicht zu erwarten, daß sich die Situation für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland verbessern wird. Massenarbeitslosigkeit, Überfremdung, Sozialabbau und Eurowahnsinn werden uns auch weiterhin begleiten. Die NPD als soziale Heimatpartei stellt sich seit ihrem Bestehen gegen diese Entwicklungen und wird auch in Zukunft den politischen Kampf um Familie, Volk und Heimat führen. Die Redaktion von npd-nrw.de hat in diesem Zusammenhang ein Interview mit dem Landesvorsitzenden, Claus Cremer, geführt.



npd-nrw.de: Hallo Herr Cremer. Der Landesvorstand ist bereits einmal in diesem Jahr zusammengekommen. Dabei hat man auch auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Zu welchen Ergebnis ist man gekommen?

Claus Cremer: Die NPD-NRW hat direkt zu Jahresbeginn eine erweiterte Landesvorstandssitzung einberufen. Zu dieser Sitzung wurden auch alle Kreisvorsitzenden der NPD aus dem Rheinland und Westfalen eingeladen, damit die Landesführung a) ihre weiteren Planungen zusammen mit der Basis erörtern und b) sich einen aktuellen Überblick verschaffen konnte. Festgestellt wurde u.a., daß wir uns als Partei im zurückliegenden Jahr (und keiner bedauert das mehr als ich selbst) leider viel zu intensiv mit uns selbst beschäftigen mußten. Die Partei hat in diesem Zusammenhang z.B. Neustrukturierungen im Verbands- und Personalwesen durchgeführt, was in manchen Bereichen bestimmt etwas schmerzhaft, jedoch nach Meinung des Landesverbandes und der Mehrheit der Kreisverbände auch notwendig war. Festgestellt wurde aber auch, daß die einzelnen Kreisverbände trotz aller Umstände (Neustrukturierung, Staatsschikanen, Terror-Hetze im Zusammenhang mit der sog. “NSU”, etc.) ihre Arbeit unbeirrt fortgeführt haben und auch 2011 mit etlichen Aktionen wie Infoständen, Mahnwachen, Kundgebungen, Saalveranstaltungen, Flugblattverteilungen etc. den Weg in die Bevölkerung suchten. Gerade jetzt, wo versucht wird alles Nationale zu kriminalisieren, ist diese offensive Arbeit am Bürger besonders wichtig.

npd-nrw.de: Der Fall “Wulff” läßt die deutsche Politik im Moment nicht los. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema?

Claus Cremer: Wie mein Parteikamerad, Jürgen Gansel, treffen formuliert hat, ist Christian Wulff “Oberster Repräsentant einer verkommenen Anti-Elite”. Die letzten Tage haben gezeigt, daß der Bundespräsident der BRD ein Vertuscher, Blender und Vorteilsjäger sein könnte. Schon alleine der Verdacht und die mehr als ungeschickte Art des Herrn Wulff auf die einzelnen Vorwürfe zu reagieren, machen ihn eigentlich für das Amt untragbar. Schlimmer jedoch als ein “Urlaub bei befreundeten Unternehmern” ist meiner Meinung nach Wulffs offen zur Schau gestellter Multikulti-Wahn, welcher in Aussagen wie “Der Islam gehört zu Deutschland” mündet. Wulffs ständige Kniefälle vor der Ausländerlobby und seine Versuche unsere Heimat in einen Vielvölkerstaat umzuwandeln sind die Hauptkritikpunkte an ihm und sind auch die Punkte, für die man ihn in die Wüste jagen sollte.

npd-nrw.de: Die Euro-Krise ist bei der Diskussion um den Bundespräsidenten in den Hintergrund geraten. Hat sich die Situation um den Euro mittlerweile entspannt?

Claus Cremer: Überhaupt nicht. Aktuell wird sogar gefordert, den sog. “dauerhaften Euro-Rettungsschirm (ESM)” zu verdoppeln und auf eine Billion Euro zu erhöhen. Was im letzten Jahr begonnen hat und 2012 seine Fortsetzung findet, ist der finanzielle Supergau der Euro-Region und wird auch die Bundesrepublik mit in den Abrund reißen. Die etablierten Politversager spielen hier ungeniert mit der Zukunft unserer Kinder, sowie mit der Zukunft unseres Landes. Auch kommen die Einschläge ja schon jetzt immer näher. Gerade wurden z.B. erst vermeintlich “sichere” Euroländer wie unser Bruderstaat Österreich und Frankreich durch die Ratingagenturen heruntergestuft. Deutschland muß schnellstmöglich heraus aus diesem EU-Moloch und wieder auf die eigene Schaffenskraft vertrauen. Jeder andere Weg wird in einem Desaster enden.

npd-nrw.de: Die neue NPD-Führungsmannschaft um Holger Apfel hat bereits im vergangenen Jahr angekündigt die Anti-Euro-Kampage in den Fokus der politischen Arbeit im Jahr 2012 zu stellen. Halten Sie das für sinnvoll? Und wenn ja: Gibt es bereits Planungen für Aktionen in NRW zu diesem Thema?

Claus Cremer: Ich halte die Anti-Euro-Kampagne* der NPD für absolut richtig, da wir mit dieser Kampagne bzw. mit unseren Forderungen zur Thematik ein weiteres Alleinstellungsmerkmal gegenüber den etablierten Versagerparteien besitzen. Die NPD muß hier klar Farbe bekennen und den Bürgerinnen und Bürgern Alternativen zur “Politik” der Abwickler aufzeigen. Unter anderem die konsequente Anti-EU/Euro-Haltung der NPD wird meiner Meinung nach dazu führen, daß die NPD als das wahrgenommen wird, was sie ist: Eine soziale Heimatpartei, welche die Interessen des eigenen Volkes in den Vordergrund stellt und nicht die Wünsche des Kapitals oder die Forderungen irgendwelcher fremdländischen Kräfte. Das angesprochene Alleinstellungsmerkmal wird (auch dank dem entsprechenden Urteil des BVerfG) zudem dafür sorgen, daß die NPD bei der Europawahl 2014 Mandatsträger in das Europäische Parlament entsenden wird, die dann direkt in der Höhle des Löwen die Stimme für Deutschland erheben werden. Die NPD im Rheinland und Westfalen wird die Kampagne auch 2012 unterstützen und mit Infoständen, Verteilaktionen etc. begleiten. Auch werden unsere Verbände die 1.Mai-Aktionen der Partei unterstützen. Der Landesorgansiationsleiter, Timo Pradel, hat zudem auf der letzten Landesvorstandssitzung die Durchführung von Aktionstagen angekündigt, an denen die Verbände in NRW mit zeitgleich durchgeführten Infoständen, Mahnwachen etc. auf der Straße vertreten sein werden.

npd-nrw.de: Die Wiederholung der Dortmunder Kommunalwahl ist in weite Ferne gerückt, weil mehrere SPD-Mandatsträger Beschwerde vor dem Bundesgerichtshof einlegen möchten. Kann man davon ausgehen, daß die Wiederholungswahl aus zeitlichen Gründen nun doch nicht mehr stattfindet? Bereitet sich die NPD trotzdem auf einen Wahlkampf vor?

Claus Cremer: Ich selbst habe die Befürchtung, daß mit dieser “Verschleppungstaktik” der angesprochenen SPD-Stadtverordneten die Wiederholung der Kommunalwahl in Dortmund unmöglich gemacht werden soll. Wir wissen alle, wie lange Verwaltungsgerichtsentscheidungen auf sich warten lassen und der reguläre Wahltermin für die nächsten Kommunalwahlen ist bereits im Jahr 2014. Solange jedoch keine endgültige Entscheidung vorliegt, wird sich die NPD unbeirrt auf einen offensiven Wahlkampf vorbereiten. Ich selbst habe bereits an ersten Gesprächen diesbezüglich teilgenommen und die Kameradinnen und Kameraden in Dortmund haben auch schon ein Wahlprogramm erstellt, welches sowohl für eine etwaige Wiederholungswahl, als auch für die reguläre Kommunalwahl Verwendung finden kann. Informationen dazu gibt es u.a. auf der Netzseite des Dortmunder Kreisverbandes unter: www.npd-dortmund.de

npd-nrw.de: Noch in diesem Jahr steht ein Landesparteitag auf dem Programm, bei dem auch der Landesvorstand neu gewählt wird. Was wollen Sie bis dahin noch erreichen?

Claus Cremer: Nachdem wir uns als Landespartei, wie gesagt, im letzten Jahr neu aufgestellt haben und uns auch von ein paar alten Zöpfen trennen mußten, steht dieses Jahr im Zeichen der politischen Arbeit am Bürger. Ich habe mir zudem vorgenommen noch ein paar “weiße Flecken” auf der Landkarte beseitigen zu können und auch das Schulungsprogramm der NPD zu reaktivieren. Gerade für die Aufgaben die vor uns liegen, benötigen wir gut ausgebildete Kräfte, die Verantwortung in der Partei und in den Kommunalparlamenten etc. übernehmen können. Ein weiteres Anliegen ist mir unsere Jugendorganisation JN. Noch im ersten Quartal 2012 wird es ein Treffen mit Vertretern der Bundes-JN, sowie JN-Aktivisten aus NRW geben, an dem ich teilnehmen werde. Ziel hierbei ist es, auch im Rheinland und Westfalen eine feste Jugensstruktur zu schaffen, die sich gezielt um die Belange der jungen Generation kümmert. Neben diesen Planungen steht natürlich auch der infrastrukturelle Ausbau im Bezug auf das Verbandswesen auf meiner Agenda. Hierzu zählt u.a. die Arbeit der Landesgeschäftsstelle, sowie die Zusammenarbeit zwischen dem LV und den Kreisverbänden, die noch weiter intensiviert werden soll. Zu diesem Infrastrukturellen Ausbau gehört z.B. auch, daß die NPD in wenigen Wochen eine weitere Kreisgeschäftsstelle eröffnen wird, was mich persönlich sehr freut. Hier möchte ich aber noch nicht zu viel verraten, um die ruhigen und notwendigen Arbeiten im Vorfeld nicht zu erschweren.

npd-nrw.de: Vielen Dank für das Gespräch

(Das Interview führte Markus Pohl)

*Kampagnenseite der NPD: www.nein-zum-euro.de





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