Erfolgreiche Gedenkverantstaltung für die Maueropfer
NPD erinnert an Maueropfer und stellt sich gegen einseitige Gedenkveranstaltungen.
Am 09.November 2011 fand zum dritten Mal in folge eine Mahnwache nationaler Kräfte unter dem Motto: “Mauerfall am 09.November.1989 – Im Gedenken an die Mauertoten.” in Essen statt. Diesmal wurde die Veranstaltung am Weberplatz in der Essener Innenstadt durchgeführt.
Erfreulich war, dass die Veranstaltung diesmal erst spät bekannt wurde und die Hetze der Medien dadurch größtenteils ausblieb. Im vergangen Jahr verging nach der Anmeldung kaum ein Tag ohne eine neue Hetze in den Medien und absurden Verbotsforderungen.
Gegen 19 Uhr nahmen rund 50 Aktivisten im Fackelschein Aufstellung und entrollten ein Transparent mit dem Versammlungsmotto, sowie weitere Themenbezogene Transparente.

Als erstes hielt der Essener Stadtverordnete Marcel Haliti, eine Ansprache, in der er wie in den vergangenen Jahren auf den Sinn und die Hintergründe der Veranstaltung einging. Im Gedenken an die zahlreichen Maueropfer, welche ihren Wunsch nach Freiheit mit dem Leben bezahlten, wurde im Anschluß eine Schweigeminute abgehalten.
Anschließend ergriff der Landesvorsitzende der NPD-NRW und Bochumer Stadtverordnete, Claus Cremer, das Wort. Cremer ging in seiner Rede auf die historischen Hintergründe des Datums ein und machte deutlich, daß dieser Tag als Schicksalstag einer gesamten Nation zu sehen ist, da nicht nur der 09.November 1989 von Bedeutung war, sondern auch andere Jahre mit diesem Datum der deutschen Geschichte ihren Stempel aufdrückten.

Der Landesvorsitzende und Bochumer Ratsherr Claus Cremer
Weiter sprachen der Kreisvorsitzende der NPD Krefeld Philippe Bodewig, der Esserner JN Stützpunktleiter Lars H., der Stützpunktleiter der JN Gelsenkirchen Dennis Bruglemans, sowie ein längjähriger Aktivist der NPD Krefeld.

Der Kreisvorsitzende der NPD Krefeld Philippe Bodewig
Mit dem singen des Deutschlandliedes wurde die Veranstaltung würdevoll beendet. Anschließend wurden alle Teilnehmer mit einem Bus zu einem nahegelegenen Bahnhof gefahren und konnten von dort aus ohne Zwischenfälle den Heimweg antreten.


Die Gegendemonstration fiel in diesem Jahr deutlich kleiner aus. Trotz wochenlanger Mobilisierung, Flugblattverteilaktionen, Bürgerversammlungen und Unterstützung mit Zeitungsberichten durch die Presse kamen auf einer Gedenkveranstaltung in Borbeck lediglich ca. 150 Teilnehmer, überwigend Vertreter von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Antifachaoten, zusammen. Diese wurde jedoch früher als geplant beendet um die wenigen Personen die sich vor der Kreuzeskirche in der Innestadt versammelt haben zu unterstützen.
Auch die von NRW-Justizminister Thomas Kutschaty großangekündigte Gesetzesinitiative blieb erfolglos.
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