Skandal: Erkaufte EX-SPD-Ratsherr etwa “mildes Urteil” wegen Vergewaltigung?
Im Juli 2011 verhandelte das Landgericht Essen über eine Vergewaltigung eines SPD-Ratsherrn. Der 49 Jahre alte SPD-Kommunalpolitiker hatte nach einer Disconacht mit seiner acht Jahre jüngeren Bekannten zunächst einvernehmlich Geschlechtsverkehr gehabt. Allerdings wollte seine Partnerin wenig später den Verkehr beenden. Diese Wünsche missachtete der SPD-Mann und misshandelte und demütigte anschließend die Frau.
“Obwohl das Landgericht dem Angeklagten zunächst keine Bewährung geben wollte, ließ es sich nach einem Rechtsgespräch von einer offenbar finanziell motivierten Einigung zwischen Verteidigung und Opfer leiten”, heißt es in einem WAZ-Bericht und verurteilte den SPD-Mann nur zu zwei Jahren Haft mit Bewährung für eine brutale Vergewaltigung!
Dieses milde Urteil für einen ehemaligen Essener SPD-Ratsherren bestätigte jetzt der Bundesgerichtshof, spricht sogar von einem “gelungenen Täter-Opfer-Ausgleich”! Der SPD-Politiker zahlte seinem Opfer vorab 50.000€ “Schmerzensgeld”.
Für die Nationaldemokraten ein Skandal! Handelt es sich nun um ein Musterurteil? Können sich fortan wohlhabende Vergewaltiger Bewährungen erkaufen?
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