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“Meinem Amtseid getreu Schaden vom deutschen Volk abzuwenden”


Claus Cremer im Gespräch mit dem Bundespräsidentschaftskandidaten Dr. Olaf Rose




Wie am 05.03.2012 bekannt wurde, wird der Historiker Dr. Olaf Rose als Kandidat der NPD zur Wahl des Bundespräsidenten am 18. März 2012 in Berlin antreten.

Da leider davon ausgegangen werden kann das die etablierten Systemmedien den dritten Kandidaten zur Präsidentschaftswahl wenig bis gar nicht behandeln bzw. vorstellen werden und der Bevölkerung so die Möglichkeit genommen wird sich unzensiert zu informieren, hat der Landesvorsitzende der NPD-NRW Claus Cremer ein Kurzinterview mit dem Kandidaten geführt:

1. Herr Rose, die NPD hat Sie als Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl am 18.03.2012 nominiert. Bitte stellen Sie sich unseren Lesern doch einmal kurz persönlich und politisch vor.

Sehr gerne. Ich wurde 1958 in Arnsberg geboren und bin somit ein waschechter Westfale. Nach dem Abitur habe ich Medizin, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Germanistik und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum studiert. Zunächst war ich dann auch dort Mitarbeiter am Lehrstuhl für osteuropäische Geschichte, dann Promotionsstipendiat der Clausewitz-Gesellschaft. Im Jahr 1992 habe ich an der Universität der Bundeswehr in Hamburg über Carl von Clausewitz promoviert. Seit 1986 war ich als Archivar, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Instituten und Archiven, u.a. im Ruhrgebiet, tätig und wurde 2003 wegen meinen unerwünschten Forschungsergebnisse zum Thema „Zwangsarbeiter im Dritten Reich“ aus dem öffentlichen Dienst entfernt. Seit 2007 bin ich als Parlamentarischer Berater der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag tätig und hier primär für die Bereiche Innenpolitik sowie Wissenschaft, Hochschule, Kultur und Medien zuständig. Neben dieser Tätigkeit halte ich Vorträge zu verschiedenen Themen in ganz Deutschland, sowie im Ausland. Als Stadtrat in Pirna ist mir zudem auch die politische Arbeit an der Basis nicht unbekannt.

2. Was hat Sie dazu bewogen für die nationalen Opposition den Hut in den Ring zu werfen?

Es gab innerhalb der Partei natürlich Debatten über Kandidaten und Sinn und Zweck der Veranstaltung. Aber dann war klar, daß gerade in einer Phase, in der mit der Brechstange versucht werden soll die NPD zu kriminalisieren und ihr geistige Nähe zu den (staatlich gelenkten?) Mördern des “NSU” zu unterstellen, man eine solche Gelegenheit nutzen muß, um den Landsleuten - soweit dies geht - zu zeigen: Es gibt die NPD, sie agiert bei der Wahl des Bundespräsidenten auf Augenhöhe mit den verbrauchten Altparteien und sie hat einen (hoffentlich) präsentablen Kandidaten, der zur Wahl steht. Und vielleicht gelingt es ja, den einen oder anderen Euro-Skeptiker, Gauck-Gegner in der CDU oder einen Freien Wähler von der Seriösität meiner Person und unseres politischen Ansinnens zu überzeugen. Und auch die propalästinensischen Linken sind mit Klarsfeld wahrlich nicht glücklich.

3. Gesetz dem Fall Sie würden gewählt werden: Was wäre Ihre erste Amtshandlung bzw. für welche Dinge würden Sie sich als Bundespräsident einsetzen?

Das kann ich Ihnen ehrlich gesagt noch gar nicht beantworten, weil ich nicht weiß, was dann zuerst auf mich zukäme. Was ich aber weiß, ist, daß von der ersten bis zur letzten Amtshandlung jede einzelne einem einzigen Zweck dienen wird: meinem Amtseid getreu Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren. Und ich habe vom Begriff “deutsches Volk” eine erheblich präzisere Vorstellung als z.B. der zurückgetretene Bundespräsident Christian Wulff.

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die anstehende Wahl.





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