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Oberstes Staatsziel: “Der K(r)ampf gegen Rechts”


Interview mit dem Landesvorsitzenden der NPD-NRW zum zurückliegenden Bundesparteitag und der aktuellen Hetze bezüglich eines angeblichen “Rechtsterrorismus”


(Claus Cremer)



npd-nrw.de: Mittlerweile sind einige Tage seit dem Bundesparteitag der NPD in Neuruppin vergangen. Sind Sie zufrieden mit dem Verlauf des Parteitages und wie sieht Ihre erste Einschätzung zum neuen Parteivorstand aus?

Claus Cremer: Der Bundesparteitag der NPD hat gezeigt, daß die im Vorfeld oftmals gezielt gestreuten Befürchtungen über eine angebliche “Schlammschlacht” bzw. eine “Spaltung” der NPD nichts weiter waren, als der Versuch Streit in die Reihen der nationalen Opposition zu tragen. Die Delegierten auf dem Parteitag haben zwar in der Sache manchmal hart argumentiert und ihre Standpunkte offensiv dargelegt, jedoch den Boden des kameradschaftlichen Umgangs untereinander nicht verlassen. So muß es meiner Meinung nach auch sein und zudem hat es gezeigt, daß in der NPD eine demokratische, sachorientierte Streitkultur vorherrscht - etwas, was man bei so manchen selbsternannten “Musterdemokraten” vermißt.

Der neue Parteivorstand unter dem neuen Vorsitzenden, Holger Apfel, hat nun die Möglichkeit und die Pflicht zu zeigen, wie er seine Vorstellungen über die Zukunft der NPD in die Tat umsetzt. Der jetzige Parteivorstand hat eine starke Verjüngungskur erhalten und wird im Vergleich zu den etablierten Versagerparteien wohl das jüngste Durchschnittsalter haben. Das ist auch ein Zeichen dafür, daß die NPD eine Partei der Jugend und der Zukunft ist. Ich hoffe, daß die jungen Kräfte in der Führung auch auf die Erfahrungen und Verdienste der älteren Kameraden zurückgreifen werden, denn nur gemeinsam werden wir unsere Partei nach vorne bringen und die uns gestellten Aufgaben lösen können.

Ich kann an dieser Stelle sagen, daß auch ich und mein Landesverband mit dem neuen Parteivorstand konstruktiv, kameradschaftlich und sachorientiert zusammenarbeiten werden. Bei unserer Arbeit geht es schließlich nicht um Einzelpersonen oder persönliche Befindlichkeiten, sondern um den Erhalt unserer Volkes und die Zukunft unseres Landes. Dem hat sich alles andere unterzuordnen.

Ich möchte die Gelegenheit dazu nutzen, dem alten Parteivorsitzenden, Udo Voigt, für seine großen Verdienste um unsere NPD zu danken. In den 15 Jahren seiner Amtszeit hat Voigt dafür gesorgt, daß die NPD aus der politischen Landschaft nicht mehr wegzudenken ist und aus der damaligen Versenkung heraus zu einer Partei geworden ist, die in zwei Landtagen sitzt und bundesweit über mehr als 400 kommunale Mandate verfügt.

npd-nrw.de: Sie haben sich auch zur Wahl gestellt. Sind Sie entäuscht darüber, daß es nicht geklappt hat?

Claus Cremer: Nein, überhaupt nicht. Es ist richtig, daß ich mich erneut um einen Sitz im Bundesvorstand beworben habe und das ich auch durch den neuen Parteivorsitzenden vorgeschlagen wurde. In einer wahren Demokratie ist es aber so, daß Ergebnisse nicht vorher feststehen. Dazu muß auch gesagt werden, daß die NPD über etliche Köpfe verfügt, die für die verschiedenen Ämter und Positionen innerhalb der Partei geeignet sind. Das nicht all diese Köpfe zeitgleich die verschiedenen Positionen besetzen können ist absolut logisch. Ich freue mich in diesem Zusammenhang aber darüber, daß mein Kamerad, Klaus Beier, sowie der verdiente Amtsleiter “Recht”, Frank Schwerdt, wieder in den Parteivorstand gewählt wurden. Das ist meiner Meinung nach auch ein Beleg dafür, daß unsere Delegierten dem Wunsch nach bewährten Dingen und neuer Kraft Ausdruck verliehen haben. Zudem werde ich dem Parteivorstand auch weiterhin kraft Amtes angehören und so auch in Zukunft meine Vorstellungen und Ideen im höchsten Führungsgremium der NPD einbringen bzw. darauf achten, daß auch der Westen der Republik weiterhin Berücksichtigung findet.

npd-nrw.de: In den letzten Tagen spricht das ganze Land von den sog. “Döner-Morden”. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Claus Cremer: Wenn Sie nach meiner ehrlichen Meinung fragen, dann will ich Ihnen auch ehrlich antworten. Ich halte die gesamte Angelegenheit für eine (zum großen Teil) gezielte Aktion des Verfassungsschutzes, um die NPD und den gesamten nationalen Widerstand zu kriminalisieren und in der Öffentlichkeit in Mißkredit zu bringen. Die Rolle der staatlichen Schnüffelbehörde in dieser Angelegenheit muß konsequent aufgeklärt werden. Schauen wir uns doch die Berichterstattungen bzw. die Enthüllungen der letzten Zeit an. Kein Tag vergeht, an dem nicht eine neue “staatliche Merkwürdigkeit” ans Licht kommt, wie z.B. der “Zufall”, daß bei sechs der neun Morde auch ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes in unmittelbarer Nähe gewesen sein soll.

npd-nrw.de: In der Berichterstattung wird oft der Parteiname NPD erwähnt. Hat die NPD Kontakte in solche Kreise?

Claus Cremer: Die NPD lehnt Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung kategorisch ab. Daran ändert auch nichts, daß die drei Mörder aus Zwickau angeblich “Rechte” gewesen sein sollen.

Gewalt geht in diesem Land von linksextremistischen Brandstiftern bzw. Bombenbauern (wie z.B. in Berlin, Hamburg, etc.) und fremdländischen Kriminellen aus, die einheimische Bürger überfallen, in U-Bahn-Schächten zusammentreten oder vor Züge stoßen. Auch die sog. “Demokraten” im Bundestag, in den Landes- und Stadtparlamenten etc. tragen ihren Teil zur Gewalteskalation bei, indem sie immer wieder gegen nationale Deutsche agitieren und ihren Fußtruppen so die Legitimation für ihre Handlungen geben, da der “K(r)ampf gegen Rechts” anscheinend oberstes Staatsziel ist.

So sind es doch die Veranstaltungen der NPD und der freien nationalen Opposition, die durch selbsternannte Gutmenschen grundsätzlich gestört und behindert werden. Es sind doch diese Leute, die Steine und Flaschen auf Personen werfen, sich Straßenschlachten mit der Polizei liefern und auch vor direkter Gewalt gegen politisch Andersdenkende nicht zurückschrecken. Auch ich (und mit mir etliche andere Kameraden) wurde bereits aufgrund meiner Tätigkeit von vier vermummten Linksradikalen überfallen und zusammengeschlagen.


Um zurück auf Ihre Frage zu kommen: Das die NPD nun immer wieder im Zusammenhang mit den sog. “Döner Morden” erwähnt wird ist nichts weiter als als der plumpe Versuch, die schrecklichen Taten als Aufhänger für weitere Verfolgungsmaßnahmen gegen Nationalisten ins Feld zu führen. Wenn man bedenkt, daß “solche Kreise” wahrscheinlich vom Verfassungsschutz gegründet, oder zumindest angeleitet wurden, müßte selbst dem Dümmsten auffallen, daß hier mit stark gezinkten Karten gespielt wird.

npd-nrw.de: Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen der Berichterstattung und anderen hochbristanten politischen Themen, wie z.B. der Finanzkrise, von denen im Moment niemand mehr spricht?

Claus Cremer: Auf jeden Fall. Es ist doch erstaunlich, daß die gesamte Angelegenheit inkl. Berichterstattung gerade dann hochkommt, wenn das Bundesverfassungsgericht die 5%-Hürde zur Europawahl kippt und die NPD als die Anti-EU/Euro-Partei durch die Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Während der Moloch EU gerade zusammenbricht und die Träume der etablierten Eurofanatiker und Multi-Kulti-Phantasten zu platzen drohen, muß schnell ein Thema her das vom eigenen Versagen ablenkt.

Milliardenzahlungen an Pleitestaaten, sozialer Niedergang der eigenen Bevölkerung, Kultur- bzw. Artzerstörung in Deutschland usw. sind die Dinge, die immer mehr Bürgern sauer aufstoßen und die den Weg hin zu einer nationalen Massenbewegung bahnen. Das haben auch die Damen und Herren in Berlin erkannt. Anstatt sich mit diesen Problemen zu beschäftigen und endlich einmal Politik für das eigenen Volk zu machen, werden von den Systemparteien lieber Nebelgranaten geworfen, um sich selbst aus der Schußlinie zu nehmen. Das wird jedoch nichts nützen, denn nichts hält eine Idee auf deren Zeit gekommen ist und ich bin mir sicher, daß immer mehr Menschen in diesem Land erkennen das nur eine nationale Politik den “Karren Deutschland” wieder aus dem Dreck ziehen kann.

npd-nrw.de: Wie reagieren Sie auf die erneute NPD-Verbotsdebatte?

Claus Cremer: Die Forderung nach einem Verbotsverfahren wird jedes Jahr auf`s Neue durch den bundesdeutschen Blätterwald getragen. Nicht nur das es anfängt langweilig zu werden, nein, ich würde einem solchen Verfahren (wenn es denn kommt) auch sehr gelassen entgegen sehen. Die NPD liefert keine Gründe für ein Verbot, sondern spricht einfach nur offen und ehrlich Probleme an und bietet Lösungsmöglichkeiten. Auch die Tatsache, daß das System noch immer staatlich bezahlte V-Leute auf politisch Oppositionelle ansetzt, wird das Scheitern eines Verbotsverfahrens zur Folge haben. Bereits 2003 wurde ein Verfahren gegen die NPD genau aufgrund dieser fragwürdigen -und mit demokratischen Grundsätzen nicht zu vereinbarenden- Methoden der Geheimdienste gar nicht erst richtig eröffnet.

Es ist aber auch so, daß in dieser Republik Recht haben und Recht bekommen zwei völlig verschiedene Dinge sind. Sollte das Bundesverfassungsgericht bei einem Verbotsverfahren zu der Entscheidung kommen das die NPD verboten wird, wachsen mir aber trotzdem keine grauen Haare. Wie ich weiter oben schon sagte, hält niemand eine Idee auf deren Zeit gekommen ist. Aus diesem Grund wird die nationale Opposition auch nach einem eventuellen NPD-Verbot weiter den Kampf um Familie, Volk und Vaterland führen - so oder so.

npd-nrw.de: Vielen Dank für das Gespräch.

(Das Gespräch führte Markus Pohl)





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