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Die NPD als einzige Weltanschauungspartei in Deutschland stärken


Am 28./29.05.2011 fand im Landkreis Meißen (Sachsen) ein Seminar des parteinahen „Bildungswerk für Heimat und nationale Identität e.V.“ statt, an dem auch einige Mitglieder/Funktionäre der NPD teilnahmen. Das Thema des Seminars lautete „Strategie“ und reihte sich damit in die momentane Diskussion über Ziele und Wege der nationalen Opposition in der brD ein.


Neben den bereits angesprochenen NPD-Politikern nahmen lt. verschiedenen Berichten vornehmlich Schüler, Studenten und junge Akademiker aus den verschiedensten nationalen/rechten Zusammenschlüssen an der Veranstaltung teil, um Strategiefragen zu erörtern bzw. zu debattieren und Vorträgen zu lauschen.

Grundsätzlich sind solche Seminare und Diskussionsveranstaltungen zu begrüßen, da sich auch eine Bewegung wie der „nationale Widerstand“ den veränderten Zeiten stellen muß um Wege finden, die Ideen und Ziele nationaler Politik weiter in die Köpfe unserer Landsleute zu tragen.

Leider besteht bei vielen Diskussionen, vor allem in größeren Kreisen, auch immer die Gefahr über das Ziel hinauszuschießen und/oder aufgrund momentaner Situationen bzw. kurzfristiger Erfolge die falschen Schlüsse zu ziehen. Dies ist in vielen Fällen sicherlich keine böse Absicht, sondern den Umständen geschuldet, in denen sich das volkstreue Lager im Jahr 2011 befindet. Fakt ist, daß die medialen Verleumdungen, der Hass des Systems gegen alles Nationale, der eskalierende Kampf der linkskriminellen Steigbügelhalter der etablierten Politversager und auch das Verhalten mancher Aktivisten es notwendig machen die eigene Arbeit zu reflektieren, neue Werbe- bzw. Vermarktungsstrategien zu entwickeln und –wenn nötig- auch mal alte Zöpfe abzuschneiden. Diese Überlegungen dürfen jedoch nicht dazu führen sich selbst zu verleugnen oder den eigenen Kurs soweit umzukrempeln, daß er auch wirklich jedem gefällt. Hier trifft das alte deutsche Sprichwort zu, daß derjenige nicht ganz dicht sein kann, der nach allen Seiten offen ist. Eine politische Idee und revolutionäre Vorstellungen werden niemals 100% der Bevölkerung erreichen und es hat in der Weltgeschichte auch noch nie einen Staat bzw. ein System gegeben, welches alle seine Bürger zu jedem Zeitpunkt zufrieden stellte.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf die veröffentlichte Aussage meines ansonsten sehr geschätzten Parteikameraden, Arne Schimmer (MdL), eingehen, der auf dem Seminar im Hinblick auf die NPD geäußert haben soll, daß „wir das integrative (einbeziehende) ‚Konzept Rechtspartei’ und nicht das exkludierende (ausschließende) ‚Konzept Weltanschauungspartei’ verfolgen müssen. Letzteres ist gescheitert.

In diesem Punkt trennen sich die Ansichten des Kameraden Schimmer und mir. Die NPD ist eine Weltanschauungspartei und muß auch eine Weltanschauungspartei bleiben. Über Jahrzehnte hinweg hat sich die NPD dahingehend von anderen Parteien und Zusammenschlüssen unterschieden, daß sie mit ihrer Arbeit eine Ideologie, ein lebensrichtiges Menschenbild, eine Weltanschauung verbunden hat. Diese Einstellung der Partei und ihrer Mitglieder hat dazu geführt, daß viele Stürme überstanden wurden und die NPD noch immer existiert. Auch das Parteiprogramm der NPD ist nicht einfach nur ein Programm, sondern ein Werk tiefster Überzeugungen. Diese Überzeugungen bzw. diese Weltanschauung haben mich und bestimmt auch die Mehrheit der NPD-Mitglieder dazu bewogen in die Partei einzutreten und aktiv für ihre Ziele einzustehen.

Es ist ein Alleinstellungsmerkmal der NPD, daß sie ihre Politik nicht (auch nicht in Ansätzen) dem herrschenden Zeitgeist anpaßt und wie die etablierten Politversager ihre Fahne nach dem Wind dreht. Eine ehrliche, offene und konsequente Politik ist es, die die NPD auszeichnet. Dieses Alleinstellungsmerkmal wird, davon bin ich überzeugt, auch dazu führen, daß unsere Landsleute uns in Zukunft ihr Vertrauen aussprechen, da sie begreifen werden das wir eben nicht ein Teil des zurecht kritisierten Politsystems sind, sondern diesem System diametral gegenüberstehen. Wenn die Politikverdrossenheit heute ständig steigt, weil die Bürgerinnen und Bürger nicht nur von der herrschenden Politik enttäuscht sind, sondern auch keinen Unterschied zwischen den einzelnen Parteien mehr erkennen können, muß das auch ein Zeichen für nationale Aktivisten sein.

Die NPD muß exkludierend sein, weil wir schon aufgrund unserer Weltsicht und Politik einen ausschließenden Weg gehen. Oberstes Ziel all unserer Überlegungen muß der Erhalt des deutsches Volkes, seiner Kultur, seiner Norm- und Wertvorstellungen, seines Charakters und seiner Stellung im Völkerreigen sein. Neben diesen Punkten gilt es natürlich auch die nationale Wirtschafts- und Sozialpolitik nicht aus den Augen zu verlieren, die für den Bestand eines Volkes selbstverständlich einen nicht zu unterschätzenden Wert haben. Ausschließen müssen wir alles, was diesen Zielen im Wege steht. Ausschließen müssen wir auch Sichtweisen und Individuen, die nicht bereit sind sich diesen Zielen unterzuordnen und den Eigennutz vor den Gemeinnutz stellen.

Oft ist in den letzten Monaten das Argument zu hören, daß andere europäische Rechtsparteien ja erfolgreicher als die NPD sind und ihren Kurs auch etwas „angepasst“ haben. Hier gilt es jedoch einmal genauer hinter die Kulissen zu schauen. Nehmen wir das Beispiel der FPÖ in der Ostmark. Selbstverständlich konnte diese Partei, auch große, Erfolge erzielen und natürlich haben unsere Landsleute in Österreich durch die Wahl der FPÖ gezeigt, daß ihnen noch Nationalbewußtsein in den Knochen steckt. Doch was hat sich in Österreich verändert? In den 27 EU-Staaten lebten nach Aussagen des europäischen Statistikamtes Eurostat im Jahr 2008 insgesamt 30,8 Millionen Ausländer. Österreich liegt mit 10 Prozent über dem EU-Schnitt an siebenter Stelle und macht damit deutlich, daß die Ausländerfrage nach wie vor schwer auf dem Land lastet. Auch in der Arbeitslosenstatistik hat sich die Wahl der FPÖ nicht niedergeschlagen. Waren es lt. offiziellen Angaben im Jahr 1994 noch 4% der erwerbsfähigen Bevölkerung, die arbeitslos war, waren es im März 2011 4,3%. Von der Meinungsfreiheit in Österreich mit ihren Verbotsgesetzen, die in einigen Punkten noch härter sind als in der brD, möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst sprechen. Das die FPÖ ohne die absolute Mehrheit auch nicht alles ändern kann ist klar, jedoch wäre die FPÖ schon in der Lage dazu, die Herrschenden vor sich her zu treiben und die Ein oder Andere Initiative umzusetzen.

Ein Gegenbeispiel zur FPÖ in Österreich könnte die ungarische Jobbik-Partei sein, welche im Jahr 2010 mit 16,67% der Stimmen und 47 Abgeordneten ins Parlament eingezogen ist. Die Partei nahm zudem unabhängig an den Wahlen zum Europaparlament im Jahr 2009 teil. Ihre Liste wurde von Krisztina Morvai angeführt (welcher man nachsagt einen stark anti-israelischen Kurs zu fahren) und bekam überraschend starke 14,77% und damit 3 Sitze im Europaparlament. Einige Abgeordneten der Jobbik sitzen heute mit Uniformen (ohne dies zu werten) im Parlament und haben mit ihren Bürgerwehren eine starke Verankerung in der ungarischen Bevölkerung. Viele Zigeuner (ein starkes Problem in Ungarn) verlassen zur Zeit das Land, weil sie Sorge vor einem weiteren Erstarken der Jobbik und der dazugehörigen Vorfeldorganisationen haben.

Selbstverständlich kann man diese beiden Parteien nicht vollständig miteinander vergleichen, jedoch zeigt es, das unterschiedliche Sicht- und Auftrittsweisen auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Die Bewertung im Einzelnen bleibt jedem selbst überlassen.

Wenn die NPD, nach den Worten auf dem oben angesprochenen Seminar, ein „integratives Konzept“ verfolgen soll, dann nur in der Art und Weise, daß alle volkstreuen Kräfte in diesem Land gebündelt werden müssen, um möglichst umfassend und durchschlagend auftreten zu können. Erste Anfänge wurden bereits gemacht: Sei es das Konzept der sog. „Volksfront“, welches die Kameradinnen und Kameraden der freien Strukturen mit einbinden soll, oder der Verschmelzungsprozeß mit der DVU. Auch hat die Partei im Jahr 2010 ihre erste Strategietagung in Berlin abgehalten, wo parteifreie und parteiangehörige Aktivisten ihre Ideen und Vorstellungen zur Modernisierung erörterten und auch in die Partei einbringen konnten. Dazu gehört z.B. der von mir in die Diskussion gebrachte, und in der damaligen Arbeitsgruppe mit Kamerad Ulrich Pätzold ausgearbeitete, Begriff der „seriösen Radikalität“, der heute bereits Verwendung und Akzeptanz in der NPD gefunden hat. Das es bei dieser „Integration“ zu Reibungen in Bezug auf verschiedene Unterpunkte kommen kann ist höchstwahrscheinlich unumgänglich, jedoch dürfen die Schönheitsoperationen am Weg und Auftritt der Partei nicht das Gesicht der Idee entstellen.

Um mit den Worten des Parteivorsitzenden, Udo Voigt, zu enden:

Das Reich ist unser Ziel, die NPD unser Weg.

Claus Cremer
(Landesvorsitzender NPD-NRW / Mitglied im Parteivorstand)





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